AfA UB Amberg

12.02.2019 in Landespolitik

Mit neuer Doppelspitze sich den Herausforderungen der KI im Arbeitsleben stellen

 

Der SPD-AfA Bezirk Oberpfalz startet mit Ronja Endres und Peter Sturm mit einer neuen Doppelspitze den Herausforderungen. Unterstützt werden Sie von den beiden Stellvertretern Xenia Wilk und Karl-Heinz König.

Zu Beginn spannte der Alte und Neue Vorsitzende Peter Sturm einen Bogen von den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bis heute. Alle Anwesenden erklärten Ronja Endres ihre volle Unterstürzung für die Wahl zur Vorsitzenden von AfA Landesverband Bayern.

 

Mit den einleitenden Vortrag über Künstliche Intelligenz führte Karl-Heinz Brandl allen Deligierten vor, wie schon jetzt diese schon jetzt in die alltäglichen Geschäftsbetrieb kräftig umkrempelt. Besonders bei Banken und Versicherung ist die sog. Dunkelverarbeitung weit verbreitet. Hierbei übernehmen z.B. schon jetzt die Programme die Schadensregulierung bei Haftplichtschäden bei niedrigeren Schadenssummen. Nicht nur in der Privatwirtschaft übernimmt der Kollege Computer immer Aufgaben sondern, auch in der öffentlichen Verwaltung und im Gesundheitswesen werden Projekte wie Digitale Verwaltung 2020 oder auch eDorf vorangetrieben. In einer Befragung unter Arbeitnehmer gaben 47% an das trotz des Einsatzes der KI die Arbeitsmenge eher größer geworden ist. Im Weißbuch von 2016 stellt die Prognose auf das so gut wie kein Arbeitsplatzverlust entstehen wird, dies ist aber von Branche zu Branche unterschiedlich.

Für die Arbeitnehmer ist schon heute immer wichtiger durch kontinuierliche Fortbildung um auch weiterhin den täglichen Herausforderungen gewachsen zu sein.

In der anschließenden Diskusion, die Ronja Endres leitete richtete sich schließlich der Fokus auf die Automobilbranche die auch vor einen grundlegenden Wandel steht und welche Auswirkungen auf die Oberpfalz zukommen können.

 

28.01.2019 in Arbeitsgemeinschaften

Jahreshauptversammlung

 

Zur Jahreshauptversammlung der „Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen“ (AfA) in der SPD im UnterbezirkAmberg-Sulzbach-Neumarkt hat am 9. Januar Karl-Heinz König, der Vorsitzende, in die „Alte Kaserne“ in Amberg eingeladen. Auf der Tagesordnung standen mehrere Neuwahlen, nämlich die des Vorstandes und die Wahl der Delegierten zur SPD-AfA Landeskonferenz und die Wahl der Delegierten zur SPD-AfA Bezirkskonferenz. Besondere Aufmerksamkeit verdiene es, dass es dem Vorsitzenden gelungen sei, Ronja Endres vom Bundesvorstand SPD-AfA für ein Referat „Umbrüche bei den Automobilzulieferern“ zu gewinnen.

Nach der Begrüßung legte der Unterbezirksvorsitzende vor den zahlreich erschienen Mitgliedern der AfA – darunter der MdL a.D. Reinhold Strobl aus Schnaittenbach und der SPD-Kandidat zur Bundestagswahl 2018 Johannes Foitzik aus Neumarkt, seinen Jahresbericht den Mitgliedern zur Genehmigung vor. Im Wesentlichen beschäftig te sich der Rückblick natürlich mit den – für die SPD – absolut unzureichenden Ergebnissen bei der Landtagswahl 2018. Auch die Bundestagswahlen wurden angesprochen.

Ein wirklich positives Ergebnis konnte aber doch noch vermeldet werden: Der Bürgermeister von Sulzbach-Rosenberg heißt weiterhin Michael Göth, und damit ist die Stadt Sulzbach-Rosenberg seit nunmehr 64 Jahren in der „Hand“ der SPD. Eine Arbeitnehmer-Stadt also. Das war dann auch gleich die Überleitung zu den Aktionen, die der AfA für 2019 plant. Es wird gefordert, dass die SPD-Spitze in Berlin endlich wieder mehr auf die Arbeitnehmer und Gewerkschaften zugeht. Dazu gehört es natürlich auch, dass der AfA in Berlin vom Vorstand der SPD nicht nur als „Wurmfortsatz“ betrachtet wird, sondern als aktive Arbeitsgruppe endlich mit Stimmrecht

gehört wird. Dem stimmten alle Anwesenden und natürlich auch das SPD-AfA Bundesvorstandsmitglied Frau Ronja Endres zu. Sie arbeitet in Berlin schon lange daran, der AfA endlich mehr Gehör zu verschaffen und dadurch die Interessen der Arbeitnehmer stärkere Geltung zu geben. Nach dem Bericht des Vorsitzenden, der ohne Einspruch angenommen wurde, folgte die Wahl einer Wahlleitung und der Wahlkommission. Diese Aufgaben übernahmen R. Strobl und J. Foitzik. Die nachfolgenden Wahlen nun in Kürze: 14 stimmberechtigte Genossinnen und Genossen waren anwesend.

Einstimmig wurde wieder der Genosse Karl-Heinz König aus Sulzbach-Rosen-berg zum ersten Vorsitzenden gewählt. Als zweiter Vorsitzender wurde ebenfalls mit 14 Stimmen Holger Joschko

gewählt. Beide Herren nahmen die Wahl an. Weiter wurden zehn Beisitzer gewählt, auch hier nahmen alle Gewählten die Wahl an. Wichtig waren dann noch die Wahl der Delegierten für die AfA Landes-konferenz: Karl-Heinz König (erster) Marianne König (zweite), Holger Joschko (dritter), Petra Schilling (vierte). Als Ersatzdelegierte wurden Anna Kessler und Wer-

ner Scharl gewählt. Die Wahl der Delegierten zur AfA Bezirkskonferenz umfasst elf Personen. Bei 14 abgegebenen Stimmen – alle Stimmzettel gültig wurden elf Personen gewählt. Alle nahmen

die Wahl an. Nach diesen „Pflichtübungen“ wurde Ronja Endres gebeten, ihr Referat zu halten. Es stand unter dem Titel „Umbrüche bei den Automobilzulieferern“ in Zusammenhang mit der Energiewende und damit zusammenhängend der Umweltschutz. R. Endres stellte fest, dass die Regierung durch die Einflussnahme der Atomobillobby und anderer Industrien in den vergangenen Jahrzehnten die selbst gesteckten Ziele sogar ins negative hinein verändert hat.

 

22.08.2018 in Landespolitik

SPD-Erfolge wenig beachtet

 

Bei der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im SPD-Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt stellten sich die sozialdemokratischen Kandidaten für Landtag und Bezirkstag vor. Sie hatte dazu ins Capitol eingeladen.

AfA-Vorsitzender Karl-Heinz König bedauerte die schlechten Umfragewerte der SPD. Er führte sie nicht nur auf den neuerlichen Eintritt in die Große Koalition zurück. Die dort erzielten Erfolge der SPD würden fänden in den Medien wenig Beachtung und würden deshalb von den Wählern nicht wahrgenommen. Zu Themen des Wahlkampfes erklärte König die Renten, den sozialen Wohnungsbau, die Mietpreisbremse und das Ende der befristeten Arbeitsverhältnisse.

Uwe Bergmann, SPD-Kreisvorsitzender im Landkreis Amberg-Sulzbach, bewirbt sich um Erststimmen bei der Landtagswahl. Als eines seiner Ziele nannte er die Gründung einer staatlichen Wohnbaugesellschaft, denn es fehlten in Bayern 25 000 bezahlbare Wohnungen. Jedes Kind solle die Chance auf einen Kita-Platz haben. Er fordere kostenfreie Bildung von der Kita bis zur Uni und Kostenfreiheit des Schulweges für alle.

 

12.06.2018 in Arbeitsgemeinschaften

AfA begrüßt Wiederbeginn der Europa-Debatte in der SPD

 

Grundwerte-Kommission ist auf dem richtigen Weg. Soziale Aspekte gehören weiter nach vorne!

Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland steht viel auf dem Spiel. Wenn jetzt, in wirtschaftlich vergleichsweise günstigen Zeiten, nicht gehandelt wird, steht Europa bei künftigen Krisen vor dem Zerfall.

Deshalb begrüßen wir zunächst, dass der französische Präsident Emmanuel Macron mit seinen Zukunftsvisionen ein friedliches, geeintes Europa vorantreiben und Europa in den Fokus der europäischen und nationalen Aufmerksamkeit rücken will. Die deutsche Bundesregierung muss diesen Gesprächsfaden endlich aufnehmen. Das dröhnende Schweigen der Bundeskanzlerin verstößt gegen den Koalitionsvertrag und gefährdet die wirtschaftliche und soziale Entwicklung, auch in Deutschland.

Das Thema nahm deshalb sowohl auf dem AfA- als auch auf dem DGB-Bundeskongress vor wenigen Wochen breiten Raum ein.

Die SPD-Grundwertekommission hat erkannt, dass die nötige Antwort auf die Ansinnen Emmanuel Macrons nachdrücklich und sozialdemokratisch sein muss und vor allem auch, dass sie nicht mehr länger auf sich warten lassen sollte. In Zeiten starker nationalistischer Tendenzen innerhalb und außerhalb der EU kann nur eine freiheitliche, soziale und demokratische Europäische Union die Zukunft sein.

Dies gilt allerdings für die nationalen Politiken ebenso wie für die europäische Ebene. Die AfA kritisiert deshalb weite Teile der französischen sogenannten Reformpolitik. Umverteilung nach oben, Privatisierung und Abbau von Arbeitnehmerrechten passen nicht in ein gemeinsames Europa. Wer Beschäftigung und Investitionen, Finanzmarkt-Stabilität und gemeinsame Institutionen weiterentwickeln will, muss in seinem Land die Spaltung der Gesellschaft beenden anstatt sie zu vertiefen.

 

11.12.2017 in Allgemein

Schöne Feiertage und gutes 2018

 

zunächst bedanken wir uns herzlich bei allen Unterstützer und Unterstützerinnen die dieses Jahr uns bei unseren Diskussionsrunden und Aktivitäten teilgenommen haben.

Wir Ihnen besinnliche und friedliche Festtage, ebenso ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2018

Herzlichst das
AfA Team Amberg- Sulzbach- Neumarkt

 

 

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