AfA UB Amberg

Jahreshauptversammlung

Arbeitsgemeinschaften

Zur Jahreshauptversammlung der „Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen“ (AfA) in der SPD im UnterbezirkAmberg-Sulzbach-Neumarkt hat am 9. Januar Karl-Heinz König, der Vorsitzende, in die „Alte Kaserne“ in Amberg eingeladen. Auf der Tagesordnung standen mehrere Neuwahlen, nämlich die des Vorstandes und die Wahl der Delegierten zur SPD-AfA Landeskonferenz und die Wahl der Delegierten zur SPD-AfA Bezirkskonferenz. Besondere Aufmerksamkeit verdiene es, dass es dem Vorsitzenden gelungen sei, Ronja Endres vom Bundesvorstand SPD-AfA für ein Referat „Umbrüche bei den Automobilzulieferern“ zu gewinnen.

Nach der Begrüßung legte der Unterbezirksvorsitzende vor den zahlreich erschienen Mitgliedern der AfA – darunter der MdL a.D. Reinhold Strobl aus Schnaittenbach und der SPD-Kandidat zur Bundestagswahl 2018 Johannes Foitzik aus Neumarkt, seinen Jahresbericht den Mitgliedern zur Genehmigung vor. Im Wesentlichen beschäftig te sich der Rückblick natürlich mit den – für die SPD – absolut unzureichenden Ergebnissen bei der Landtagswahl 2018. Auch die Bundestagswahlen wurden angesprochen.

Ein wirklich positives Ergebnis konnte aber doch noch vermeldet werden: Der Bürgermeister von Sulzbach-Rosenberg heißt weiterhin Michael Göth, und damit ist die Stadt Sulzbach-Rosenberg seit nunmehr 64 Jahren in der „Hand“ der SPD. Eine Arbeitnehmer-Stadt also. Das war dann auch gleich die Überleitung zu den Aktionen, die der AfA für 2019 plant. Es wird gefordert, dass die SPD-Spitze in Berlin endlich wieder mehr auf die Arbeitnehmer und Gewerkschaften zugeht. Dazu gehört es natürlich auch, dass der AfA in Berlin vom Vorstand der SPD nicht nur als „Wurmfortsatz“ betrachtet wird, sondern als aktive Arbeitsgruppe endlich mit Stimmrecht

gehört wird. Dem stimmten alle Anwesenden und natürlich auch das SPD-AfA Bundesvorstandsmitglied Frau Ronja Endres zu. Sie arbeitet in Berlin schon lange daran, der AfA endlich mehr Gehör zu verschaffen und dadurch die Interessen der Arbeitnehmer stärkere Geltung zu geben. Nach dem Bericht des Vorsitzenden, der ohne Einspruch angenommen wurde, folgte die Wahl einer Wahlleitung und der Wahlkommission. Diese Aufgaben übernahmen R. Strobl und J. Foitzik. Die nachfolgenden Wahlen nun in Kürze: 14 stimmberechtigte Genossinnen und Genossen waren anwesend.

Einstimmig wurde wieder der Genosse Karl-Heinz König aus Sulzbach-Rosen-berg zum ersten Vorsitzenden gewählt. Als zweiter Vorsitzender wurde ebenfalls mit 14 Stimmen Holger Joschko

gewählt. Beide Herren nahmen die Wahl an. Weiter wurden zehn Beisitzer gewählt, auch hier nahmen alle Gewählten die Wahl an. Wichtig waren dann noch die Wahl der Delegierten für die AfA Landes-konferenz: Karl-Heinz König (erster) Marianne König (zweite), Holger Joschko (dritter), Petra Schilling (vierte). Als Ersatzdelegierte wurden Anna Kessler und Wer-

ner Scharl gewählt. Die Wahl der Delegierten zur AfA Bezirkskonferenz umfasst elf Personen. Bei 14 abgegebenen Stimmen – alle Stimmzettel gültig wurden elf Personen gewählt. Alle nahmen

die Wahl an. Nach diesen „Pflichtübungen“ wurde Ronja Endres gebeten, ihr Referat zu halten. Es stand unter dem Titel „Umbrüche bei den Automobilzulieferern“ in Zusammenhang mit der Energiewende und damit zusammenhängend der Umweltschutz. R. Endres stellte fest, dass die Regierung durch die Einflussnahme der Atomobillobby und anderer Industrien in den vergangenen Jahrzehnten die selbst gesteckten Ziele sogar ins negative hinein verändert hat.

 
 

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