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Gedanken zum 1. Mai

Arbeit & Wirtschaft

Heute ist der 1. Mai. Für uns Sozialdemokraten sowie für die deutschen Gewerkschaftler ist dieses Datum mehr als nur ein freier Tag.
Dieser internationale Feiertag ist einer der wenigen weltlichen Feiertage, die wir in unserem Kalender haben.
Der Kampf um menschenwürdige Behandlung und Arbeitsbedingungen ist heute vielfach Teil der Geschichte. Und dennoch müssen wir beständig das Erreichte verteidigen und auf neu Herausforderungen reagieren.

 

Wir werden nicht unverändert aus der Krise gehen. Arbeitswelten werden sich verändert haben. Mobiles Arbeiten und Homeoffice werden wohl für viele der neue Alltag sein. Der Handel wird sich verändert haben und es werden neue Weg zu finden sein wie wir unsere Bedarfe decken. Der Online – Handel ist Segen und Fluch in einem. Mehr Transport, Verpackung und Energieverbrauch belasten unsere Umwelt massiv. Das sind Punkte, die wir berücksichtigen müssen, wenn wir Umweltschutz und Wirtschaft in Einklang bringen möchten. Auch die Gastronomie und Kultur wird wiederbelebt werden müssen.
Die Aufgabenfelder sind zu viele und zu komplex um sie hier auch nur nennen zu können. Aber waren die Voraussetzungen für unsere Mütter und Väter besser, oder nur anders? Wie haben sie es geschafft die Gesellschaft so nachhaltig und positiv zu beeinflussen, dass wir ihre Erfolge heute an diesen Tag noch international feiern?
Das Wort dafür ist einfach und altbekannt. Solidarität. Sich gemeinsame Ziele setzen und dafür einstehen, bis diese Ziele erreicht sind. Und dann; - gemeinsam weitergehen.
In diesem Jahr werden wir erneut nicht Arm in Arm zusammenstehen können, um der Welt zu zeigen das die Solidarität noch nicht der Egozentrik unterlegen ist. Es wird keine Veranstaltungen oder Aufmärsche geben. Keine Möglichkeit, in diesem Wahljahr die Stärke und Verbundenheit der Sozialdemokratie zu zeigen.

Aber ich hätten einen Wunsch zum 1 Mai. Lasst uns alle den Tag nutzen, zum Telefonhörer
zu greifen und einige von den Menschen anzurufen, die wir vielleicht sonst auf der Kundgebung mal wiedergesehen hätten. Ex- Kollegen:innen, den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin aus der anderen Schicht, Rentner:innen von nebenan oder die Genossen:innen die sonst immer dabei waren.

Zeigen wir unsere Verbundenheit und erinnern wir daran, dass wir gemeinsam alles erreichen können.
In diesem Sinne, wünsche ich euch Allen einen aktiven, erfreulichen 1.Mai mit vielen guten Gesprächen.

viele Grüße & Glück auf

Johannes Foitzik

 
 

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