AfA UB Amberg

SPD-Erfolge wenig beachtet

Landespolitik

Bei der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im SPD-Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt stellten sich die sozialdemokratischen Kandidaten für Landtag und Bezirkstag vor. Sie hatte dazu ins Capitol eingeladen.

AfA-Vorsitzender Karl-Heinz König bedauerte die schlechten Umfragewerte der SPD. Er führte sie nicht nur auf den neuerlichen Eintritt in die Große Koalition zurück. Die dort erzielten Erfolge der SPD würden fänden in den Medien wenig Beachtung und würden deshalb von den Wählern nicht wahrgenommen. Zu Themen des Wahlkampfes erklärte König die Renten, den sozialen Wohnungsbau, die Mietpreisbremse und das Ende der befristeten Arbeitsverhältnisse.

Uwe Bergmann, SPD-Kreisvorsitzender im Landkreis Amberg-Sulzbach, bewirbt sich um Erststimmen bei der Landtagswahl. Als eines seiner Ziele nannte er die Gründung einer staatlichen Wohnbaugesellschaft, denn es fehlten in Bayern 25 000 bezahlbare Wohnungen. Jedes Kind solle die Chance auf einen Kita-Platz haben. Er fordere kostenfreie Bildung von der Kita bis zur Uni und Kostenfreiheit des Schulweges für alle.

AfA-Vorsitzender Karl-Heinz König bedauerte die schlechten Umfragewerte der SPD. Er führte sie nicht nur auf den neuerlichen Eintritt in die Große Koalition zurück. Die dort erzielten Erfolge der SPD würden fänden in den Medien wenig Beachtung und würden deshalb von den Wählern nicht wahrgenommen. Zu Themen des Wahlkampfes erklärte König die Renten, den sozialen Wohnungsbau, die Mietpreisbremse und das Ende der befristeten Arbeitsverhältnisse.

Uwe Bergmann, SPD-Kreisvorsitzender im Landkreis Amberg-Sulzbach, bewirbt sich um Erststimmen bei der Landtagswahl. Als eines seiner Ziele nannte er die Gründung einer staatlichen Wohnbaugesellschaft, denn es fehlten in Bayern 25 000 bezahlbare Wohnungen. Jedes Kind solle die Chance auf einen Kita-Platz haben. Er fordere kostenfreie Bildung von der Kita bis zur Uni und Kostenfreiheit des Schulweges für alle.

Der Arzt Armin Rüger, Listenkandidat für den Landtag, will Schwerpunkte in der Gesundheits- und Sozialpolitik setzen. Die häusliche Pflege stelle hohe Anforderungen an die Angehörigen. Sie müssten durch Pflegestützpunkte und eine Pflegevollversicherung entlastet werden.

Um den Wiedereinzug in den Bezirkstag bewirbt sich Richard Gaßner; seit 41 Jahren bei der SPD in vielen Ämtern tätig. Am Herzen lägen ihm regionale Einrichtungen wie die Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg oder das Bergbau- und Industriemuseum Theuern. Ebenso mache er sich für den Erhalt des Industriedenkmals Maxhütte und des Literaturarchivs in Sulzbach-Rosenberg stark.

Auf der Bezirkstagsliste der SPD steht Peter Danninger, der Leiter der Krötensee-Mittelschule. „Ich lebe als Lehrer am Puls der Zeit“, sagte er. Für die Schulen fordere er mehr Lehrer und zusätzliches Fachpersonal zur Betreuung der Schüler. Besonders bei Kindern mit Handicaps stellten sich da Aufgaben, die ohne eine besondere Ausbildung nicht erfüllt werden könnten. Befristeten Verträge für Lehrkräfte erschwerten deren Arbeit zusätzlich.

Wenn auch mit unterschiedlichen Schwerpunkten, so erklärten doch alle Kandidaten die soziale Gerechtigkeit zu einem besonderen Anliegen. Zur Sprache brachten sie die Unterbringung in Kitas, die Ausbildungsmöglichkeiten, angemessene Löhne und eine Pflegevollversorgung. Schwerpunkte der abschließenden Diskussion waren zum einen das Thema Pflege und zum anderen befristete Verträge für Lehrer, die sich über die Ferien arbeitslos melden müssten: „Ein Skandal“, urteilte ein aufgebrachter Zuhörer.

Text: Der Neue Tag

Bild: privat

 
 

WebSozis

Soziserver - Webhosting von Sozis für Sozis WebSozis