AfA UB Amberg

Nachrichten zum Thema Arbeitsgemeinschaften

 

28.01.2019 in Arbeitsgemeinschaften

Jahreshauptversammlung

 

Zur Jahreshauptversammlung der „Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen“ (AfA) in der SPD im UnterbezirkAmberg-Sulzbach-Neumarkt hat am 9. Januar Karl-Heinz König, der Vorsitzende, in die „Alte Kaserne“ in Amberg eingeladen. Auf der Tagesordnung standen mehrere Neuwahlen, nämlich die des Vorstandes und die Wahl der Delegierten zur SPD-AfA Landeskonferenz und die Wahl der Delegierten zur SPD-AfA Bezirkskonferenz. Besondere Aufmerksamkeit verdiene es, dass es dem Vorsitzenden gelungen sei, Ronja Endres vom Bundesvorstand SPD-AfA für ein Referat „Umbrüche bei den Automobilzulieferern“ zu gewinnen.

Nach der Begrüßung legte der Unterbezirksvorsitzende vor den zahlreich erschienen Mitgliedern der AfA – darunter der MdL a.D. Reinhold Strobl aus Schnaittenbach und der SPD-Kandidat zur Bundestagswahl 2018 Johannes Foitzik aus Neumarkt, seinen Jahresbericht den Mitgliedern zur Genehmigung vor. Im Wesentlichen beschäftig te sich der Rückblick natürlich mit den – für die SPD – absolut unzureichenden Ergebnissen bei der Landtagswahl 2018. Auch die Bundestagswahlen wurden angesprochen.

Ein wirklich positives Ergebnis konnte aber doch noch vermeldet werden: Der Bürgermeister von Sulzbach-Rosenberg heißt weiterhin Michael Göth, und damit ist die Stadt Sulzbach-Rosenberg seit nunmehr 64 Jahren in der „Hand“ der SPD. Eine Arbeitnehmer-Stadt also. Das war dann auch gleich die Überleitung zu den Aktionen, die der AfA für 2019 plant. Es wird gefordert, dass die SPD-Spitze in Berlin endlich wieder mehr auf die Arbeitnehmer und Gewerkschaften zugeht. Dazu gehört es natürlich auch, dass der AfA in Berlin vom Vorstand der SPD nicht nur als „Wurmfortsatz“ betrachtet wird, sondern als aktive Arbeitsgruppe endlich mit Stimmrecht

gehört wird. Dem stimmten alle Anwesenden und natürlich auch das SPD-AfA Bundesvorstandsmitglied Frau Ronja Endres zu. Sie arbeitet in Berlin schon lange daran, der AfA endlich mehr Gehör zu verschaffen und dadurch die Interessen der Arbeitnehmer stärkere Geltung zu geben. Nach dem Bericht des Vorsitzenden, der ohne Einspruch angenommen wurde, folgte die Wahl einer Wahlleitung und der Wahlkommission. Diese Aufgaben übernahmen R. Strobl und J. Foitzik. Die nachfolgenden Wahlen nun in Kürze: 14 stimmberechtigte Genossinnen und Genossen waren anwesend.

Einstimmig wurde wieder der Genosse Karl-Heinz König aus Sulzbach-Rosen-berg zum ersten Vorsitzenden gewählt. Als zweiter Vorsitzender wurde ebenfalls mit 14 Stimmen Holger Joschko

gewählt. Beide Herren nahmen die Wahl an. Weiter wurden zehn Beisitzer gewählt, auch hier nahmen alle Gewählten die Wahl an. Wichtig waren dann noch die Wahl der Delegierten für die AfA Landes-konferenz: Karl-Heinz König (erster) Marianne König (zweite), Holger Joschko (dritter), Petra Schilling (vierte). Als Ersatzdelegierte wurden Anna Kessler und Wer-

ner Scharl gewählt. Die Wahl der Delegierten zur AfA Bezirkskonferenz umfasst elf Personen. Bei 14 abgegebenen Stimmen – alle Stimmzettel gültig wurden elf Personen gewählt. Alle nahmen

die Wahl an. Nach diesen „Pflichtübungen“ wurde Ronja Endres gebeten, ihr Referat zu halten. Es stand unter dem Titel „Umbrüche bei den Automobilzulieferern“ in Zusammenhang mit der Energiewende und damit zusammenhängend der Umweltschutz. R. Endres stellte fest, dass die Regierung durch die Einflussnahme der Atomobillobby und anderer Industrien in den vergangenen Jahrzehnten die selbst gesteckten Ziele sogar ins negative hinein verändert hat.

 

12.06.2018 in Arbeitsgemeinschaften

AfA begrüßt Wiederbeginn der Europa-Debatte in der SPD

 

Grundwerte-Kommission ist auf dem richtigen Weg. Soziale Aspekte gehören weiter nach vorne!

Für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland steht viel auf dem Spiel. Wenn jetzt, in wirtschaftlich vergleichsweise günstigen Zeiten, nicht gehandelt wird, steht Europa bei künftigen Krisen vor dem Zerfall.

Deshalb begrüßen wir zunächst, dass der französische Präsident Emmanuel Macron mit seinen Zukunftsvisionen ein friedliches, geeintes Europa vorantreiben und Europa in den Fokus der europäischen und nationalen Aufmerksamkeit rücken will. Die deutsche Bundesregierung muss diesen Gesprächsfaden endlich aufnehmen. Das dröhnende Schweigen der Bundeskanzlerin verstößt gegen den Koalitionsvertrag und gefährdet die wirtschaftliche und soziale Entwicklung, auch in Deutschland.

Das Thema nahm deshalb sowohl auf dem AfA- als auch auf dem DGB-Bundeskongress vor wenigen Wochen breiten Raum ein.

Die SPD-Grundwertekommission hat erkannt, dass die nötige Antwort auf die Ansinnen Emmanuel Macrons nachdrücklich und sozialdemokratisch sein muss und vor allem auch, dass sie nicht mehr länger auf sich warten lassen sollte. In Zeiten starker nationalistischer Tendenzen innerhalb und außerhalb der EU kann nur eine freiheitliche, soziale und demokratische Europäische Union die Zukunft sein.

Dies gilt allerdings für die nationalen Politiken ebenso wie für die europäische Ebene. Die AfA kritisiert deshalb weite Teile der französischen sogenannten Reformpolitik. Umverteilung nach oben, Privatisierung und Abbau von Arbeitnehmerrechten passen nicht in ein gemeinsames Europa. Wer Beschäftigung und Investitionen, Finanzmarkt-Stabilität und gemeinsame Institutionen weiterentwickeln will, muss in seinem Land die Spaltung der Gesellschaft beenden anstatt sie zu vertiefen.

 

21.05.2017 in Arbeitsgemeinschaften

Industrie 4.0

 

Die sogenannte Industrie 4.0 verändert nicht nur die Wirtschaft. Die technischen Neuerungen haben ebenso große Auswirkungen auf die Arbeit und auf das Leben fast aller Menschen. Doch was hat es mit dem "Internet der Dinge" genau auf sich?

Diese Veranstalltung findet am 7.06.2017 in der "Alten Kaserne", Amberg statt.

 

09.03.2017 in Arbeitsgemeinschaften

Lohn muss für Leben reichen

 

Auch künftig werde die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) öffentlich präsent sein und sich in der SPD verstärkt einbringen, versprach bei der Unterbezirkskonferenz in der Alten Kaserne der wiedergewählte Vorsitzende Karl-Heinz König.

 

01.07.2016 in Arbeitsgemeinschaften

SPD AfA fordert Mindestlohn von 11,50 €

 

Vom 22.- 24. April 2016 fand in Duisburg die SPD AfA Bundeskonferenz statt. Aus ganz Deutschland kamen die 230 Delegierten. Aus Bayern sind 25 Delegierte angereist.

Delegierte des SPD AfA Bezirk Oberpfalz waren die Genossen/in Petra Schilling, Claudia Stumpf, Marianne König, Peter Sturm, Sebastian Meier und Karl Heinz König.

Am Eröffnungstag sprachen der DGB Vorsitzende Reiner Hoffmann und die SPD Generalsekretärin Katharina Barley Grußworte. Als Höhepunkt am ersten Tag standen die Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Der bisherige SPD AfA Bundesvorsitzende MdB Klaus Barthel aus Oberbayern wurde mit 96,37 % für weitere 2 Jahre von den 230 Delegierten gewählt.

Ein sehr großer Vertrauensbeweis für Klaus Barthel. Seine vier Stellvertreter wurden Annegret Hansen Landesverband Berlin, Kornelia Keune Sachsen Anhalt, Wolfgang Lorenz NRW und Udo Lutz Baden-Württemberg mit großer Mehrheit von den Delegierten bestätigt. Zu einer der 16 Beisitzer wurde die Genossin Ursula Weber aus Altdorf bei Nürnberg gewählt. Somit ist Bayern auch im SPD AfA Bundesvorstand vertreten. Die bayerischen SPD AfA Delegierten brachten einen Antrag auf einen Mindestlohn von 11,50 € ein. 

 

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